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Arbeiten mit dem KED-Rettungskorsett

Im Rahmen einer abendlichen Rettungsdienstfortbildung der DRK Ortsvereinigung (OV) Neu-Isenburg an der auch Mitglieder der Ortsvereinigungen Dietzenbach, Egelsbach, Hausen, Langen und Seligenstadt teilnahmen, wurde der Umgang mit dem KED-System geübt. Beim KED-System handelt es sich um ein Rettungskorsett, das z.B. bei der Patientenrettung nach Verkehrsunfällen eingesetzt wird.

Bild: DRK Neu-Isenburg, KED-System-Übung

Das Rettungskorsett umschließt den Rumpf unterhalb der Achseln und ist am Rücken über den Kopf hinaus verlängert. Stabilisiert wird das Korsett durch Streben. Es wird durch Zugbänder um Oberkörper, Oberschenkel und Stirn fixiert. Fachgerecht wird es nur in Verbindung mit einer Halswirbelsäulenschiene (Cervikalstütze) die zusammen mit dem Kopf entsprechend unterpolstert wird, um eine Stabilisierung der Wirbelsäule zu gewährleisten. „Dies ist besonders wichtig bei Unfällen bei denen die Wirbelsäule Schaden genommen hat oder Schaden nehmen könnte" gibt Lehrrettungsassistent Hans-Uwe Kellner zu bedenken.
Die Fortbildung gliederte sich in einen theoretischen Teil mit Vorstellung des KED-Systems, sowie in einen praktischen Übungsteil in einem Einsatzfahrzeug der DRK OV Neu-Isenburg, in dem die fachgerechte Rettung geprobt wurde. Hier war es die Aufgabe der Teilnehmer, die "verletzten" Insassen aus dem Unfallfahrzeug mit Hilfe des KED-Systems möglichst patientenschonend zu retten.
„Eigentlich ist das Anlegen des Rettungskorsetts einfach, aber in engen Räumlichkeiten, wie in einem Fahrzeug, erfordert es sehr viel Übung" gibt Hans-Uwe Kellner an.

4. Februar 2012 19:22 Uhr. Alter: 105 Tage